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W-Fragen-Tools im Überblick

Content ist King – der Spruch ist so richtig wie ausgelutscht. Soll eine Webseite zu einem Keyword ranken, muss der passende Inhalt präsentiert werden und für die Fragestellungen der Besucher die passende Antwort liefern. Doch was sucht eigentlich der Suchende. Da die Eingabe eines einzelnen Suchbegriff selten zielführend bei der Suche nach Antworten ist, werden immer häufiger sogenannte Long Tail Suchbegriffe oder ganze Fragestellungen eingegeben.

Ein Beispiel: Sie interessieren sich fürs Tauchen. Die Eingabe des Suchbegriff „Tauchen“ wird nur sehr allgemeine Informationen liefern – an Position 1 steht eine Fachzeitschrift gefolgt von Wikipedia. Zielführender wird die Eingabe von Keywordkombinationen sein z.B. „Tauchen Thailand“ usw.. Es kann aber auch eine Frage eingegeben werden wie z.B. „Wo tauchen im April“. Kennt man nun die möglichen Fragen der Nutzer kann man passende Inhalte bereit stellen.

Was ist ein W-Fragen-Tool?

W-Fragen-Tools wurden entwickelt, um bessere SEO-Texte zu schreiben. Was beschäftigt die Benutzer, wonach suchen sie bei Google & Co. Hauptsächlich geht es darum Fragestellungen von potentiellen Besuchern zu finden. Man gibt ein Keyword ein und lässt das W-Fragen-Tool relevante Fragestellungen finden. Natürlich kann man sich mit Stift und Zettel in die Situation der Zielgruppe hinversetzen und Fragenstellungen erarbeiten. Doch mit den W-Fragen-Tools erhält man häufig auch Fragen zurück, auf die man sonst nicht gekommen wäre. Zudem liefern sie auch interessante Keyword-Ideen, gerade im Long-Tail-Bereich.

Was macht man mit den Fragen?

Die Fragestellung kann man perfekt nutzen, um mit entsprechenden Tools weitere Keywords zu finden. Mit diesen Suchbegriffen könnte man dann weitere Fragen erstellen.

Aber in erster Linie kann man damit jede Menge Content erstellen. Egal ob Artikel, Emails, Ebooks, Landingpages – die Fragen liefern dir jede Menge Inspiration für jeglichen Content. Sie helfen Dir zudem den Content richtig zu strukturieren. So könnte man die Fragestellung für Zwischenüberschriften nutzen.

Welche W-Fragen-Tools gibt es?

Mittlerweile gibt es eingige Anbieter von W-Fragen-Tools. Die Grundfunktion ist häufig ähnlich. Auch die Ergebnisse ähneln sich, da Sie alle auf Google Suggest basieren. Einige Tools bieten Zusatzfunktionen wie eine Exportfunktion. Das Tool von Andreas Graap liefert noch Zusatzinformationen wie die Suchvolumen, Wettbewerb und CPC-Daten aus dem Google Keyword Planer. Das spart Zeit – allerdings kostet das Tool auch einiges im Monat.

W-Fragen-Tools im Überblick
Anbieter Desktop Online Export Kosten Zusatzinfo Bemerkung
search one  von Kai Spriestersbach ja nein Zwischenablage, Excel 39,98 € Preisnachlass bei mehreren Lizenzen
W-Suggest von Andreas Graap nein ja nein 35,70 € monatlich Suchvolumen, Wettbewerb, CPC, Ähnlichkeitssuche Paketpreis für verschiedene Tools
Keyword Fragen von wrel.de nein ja CSV-Export 0
Seolyze nein ja nein 39,90 € Trend, Link zu den Suchergebnissen Paketpreis für verschiedene Tools
W-Fragen Tool von seorch.de nein ja CSV-Export 0
A Nerds Diary Google Suggest ja nein txt-Export 0 eigene Präfixe
W-Fragen Tool von OneProSeo nein ja CSV-Export 0 Suchvolumen
w-fragen-tool.com nein ja CSV-Export 0 WDF*IDF Analyse

Nachtrag 10.08.2015

Am 24.7.2015 hat Google angekündigt, seine Autocomplete API am 10. August 2015 abzuschalten. Für den normalen Nutzer der Google-Suche wird sich dadurch nichts ändern. Allerdings nutzen viele Toolanbieter diese technische Schnittstelle. Über diese API war es möglich, auf Suchanfragen echter Nutzer zuzugreifen und diese in anderen Tools und auf externen Websites zu nutzen. Auch die meisten W-Fragen-Tools nutzen diese kostenlose Datenquelle. Mit der Abschaltung geht diese nun verloren.

Warum macht das Google? Ganz einfach. Google möchte die Nutzer auf seine Webseite ziehen. Durch die Nutzung der W-Fragen-Tools werden die Ergebnisse in den Tools direkt angezeigt und Google gehen diese Besucher verloren.

Wie geht es weiter?

Die Toolanbieter müssen sich mit der Abschaltung der Autocomplete API von Google eine Alternative suchen. Bing bietet zwar ebenfalls solche Schnittstelle. Allerdings spielt Bing eine untergeordnete Rolle im deutschen Suchmaschinenmarkt, so dass die Ergebnisse nicht so aussagekräftig sind. Die Anbieter könnten anfangen, eine eigene Datenbasis zu schaffen. Das ist allerdings kostspielig und dann könnte die Zeit der kostenlosen Tools vorbei sein. Sofern in der Vergangenheit die Abfragen gespeichert worden sind, könnte auch auf diese Basis zurück gegriffen werden. Damit könnte man eine Weile noch arbeiten, aber neue Entwicklungen würden nicht berücksichtigt. Bislang haben nur www.w-fragen-tool.com und search-one auf die Probleme hingewiesen.

W-Fragen-Tools im Überblick
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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Tolle Übersicht. Wir nutzen mittlerweile auch W-Fragen-Tools um unsere Beiträge besser zu strukturieren und neue Ideen für Content zu finden. Die Fragen eignen sich auch gut, wenn man ein Briefing für externe Autoren erstellen möchte.

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  2. Hallo Fabian,
    vielen Dank für diesen Artikel. Leider habe ich ihn zu spät entdeckt, sonst hätte ich das letzte bei Dir genannte Tools auch in meinen Blogartikel mit aufgenommen.
    Viele Grüße,
    Marcell

    Antworten

  3. Wir haben auch unser neues und kostenloses W-Fragen Tool unter http://www.w-fragen-tool.com gelauncht. Würde mich freuen wenn Du auch dieses Deiner Liste hinzufügst.
    Weitere Features und Erweiterungen folgen selbstverständlich – ist erst der Anfang.

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  4. Übrigens ist der 10. August schon wie bekannt vorbei und auch unser kostenloses W-Fragen-Tool funktioniert immer noch einwandfrei.
    Eine alternative Lösung haben wir bereits auch in der Schublade – über Google´s Autocomplete API sind die Daten aber einfach am besten.

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